
26.04.2011
Lean Duplex Rostfrei Stahl (D4)
noch besser und günstiger!
Technisch war er den austenitischen Werkstoffen A4, A5 und A4L in Sachen Festigkeit, Beständigkeit und Kosten schon deutlich überlegen. Jetzt gibt es noch eine verbesserte Legierung, die unschlagbar im Preis-/Leistungsverhältnis ist.
Mit unserem Partner, der ASTATEC GmbH & Co. KG, einem auf Befestigungssysteme spezialisierten Bauingenieurbüro, liefern wir für namenhafte Projekte in ganz Europa Trag- und Halteankersysteme für Mauerwerks-, Betonfertigteil- und gemauerte Natursteinfassaden.
Die Vorteile bei uns:
- Der Lean Duplex Rostfrei Stahl „D4“ besitzt durch den niedrigen Wärmeleitwert des Materials von γ = 15 (W/m*k), im Vergleich zu unlegiertem Stahl (auch verzinkt oder beschichtet!) γ = 50 (W/m*k) und Aluminium γ = 150 (W/m*k), schon eine erhebliche Reduzierung der Wärmebrücken.
- Als weiteren Schritt zu Wärmeleitreduzierung nutzen die Bauingenieure die hohe Festigkeit bis S450, um mit einer schlanken Konstruktion, und einer Reduzierung der Befestigungspunkte, dem ungestörten Wandaufbau sehr nahe zu kommen.
- Mit den Lean Duplex Rostfrei Werkstoffen werden auch die Materialbeschaffungspreise deutlich reduziert, da durch die spezielle Duplex-Legierung weitgehend auf das teure Nickel und Molybdän verzichtet werden kann. Der im Vergleich zu den A4/A5-Stählen niedrige Legierungszuschlag bedeutet auch geringere Preisschwankungen und damit mehr Preisstabilität, insbesondere für längerfristig gültige Angebote.
- Die doppelt so hohe Grundfestigkeit beim Lean Duplex Rostfrei „D4“ mit S400 und S450 (Dehngrenze Rp0,2 mind. 450 N/mm²) gegenüber den A4/A5 Stählen (1.4401/1.4404/1.4571), bietet unseren Bauingenieuren in der Konstruktion zusätzlich die Möglichkeit Materialdicken zu reduzieren.
- Korrosionstechnisch ist der Lean Duplex Rostfrei „D4“ gerade für sicherheitsrelevante Befestigungen besonders geeignet. Gegenüber den bereits erwähnten austenitischen A4/A5-Stählen, besteht bei ihm bis 50°C nicht mehr die Gefahr der chlorid- oder wasserstoffinduzierten Spannungsrisskorrosion.
Zur Erläuterung, die „Spannungsrisskorrosion“ bildet unter gleichzeitiger Einwirkung von rein statischen Zugspannungen, oder mit überlagerter niederfrequenter Zugschwellspannung und einer korrosiven Umgebung, feine Haarrisse, die einen Bauteilquerschnitt erheblich schwächen können.
Für weitere Informationen zu diesem Themenbereich sprechen Sie uns bitte an:
- Prof. Dr.-Ing. Wolf Berend Busch, Werkstoffexperte und Vorstandvorsitzender DVS BV Ostwestfalen-Lippe
Email: prof.busch(at)modersohn.de - Herr Wilhelm Modersohn, Vorstandsmitglied der Informationsstelle Edelstahl Rostfrei, Stahlzentrum Düsseldorf
Email: modersohn(at)modersohn.de


